St. Marien-Überwasser

Innerhalb der Stadt blieben die Täufer nicht untätig. Sie ließen vom Turm St. Marien-Überwasser und anderen Kirchen den Helm absprengen und stellten auf die Plattformen leichte Geschütze.
 
Vor dieser großen gotischen Kirche, die in ihrer jetzigen Gestalt ein Bau aus dem 14. Jahrhunderts ist, versammelten sich am 10. Februar 1534 jene nicht-täuferischen Bürger, die Bauern und bischöfliche Reiter durch das Jüdefelder Tor in die Stadt hineinließen. 

Unter den Skulpturen, die während des Bildersturms herausgerissen wurden, war auch eine Marienfigur, die 1374 aufgestellt worden war, wie eine Inschrift auf dem nördlichen Türsturz des Portals belegt. 

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