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Inhaltsangabe von "Der Garten der Lüste" von Nicolas Salaman
Die Hauptperson des Romans ist Julius, der bei Stiefeltern, von denen er nicht geliebt wird, großgezogen wird. Er beginnt eine Lehre bei dem Maler Hieronymus Bosch, ein niederländischer Maler, der beteutende religiöse Bilder , in denen das Jüngste Gericht, die Höllenstrafen, die Todsünden und die Versuchungen in grausam-angstvoller Weise dargestellt werden.vor seinem Tod gibt er julius die Aufgabe sein Bild des Garten Eden und der Hölle fertig zu stellen. Er kann diese Aufgabe jedoch erst erfüllen, wenn er mehr Lebens- und Liebeserfahrung hat.Später zieht er nach Rensburg.Dort lernt er die Tochter des Bürgermeisters Konrad, Elisabeth, kennen und lieben. Doch mittlerweile haben die Wiedertäufer eine Terrorherrschaft in Rensburg übernommen. Die Wiedertäufer predigen von Liebe, Gleichheit und Brüderlichkeit. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Schreckliche Hinrichtungen von Ungläubigen sind an der Tagesordnung. Die ganze Stadtbevölkerung lebt in Angst vor den Wiedertäufern, die fast alle Abweichungen des Wiedertäufertums bestrafen. Unter diesen Umständen Kann sich die Liebe zwischen Julius und Elisabeth nicht richtig entwickeln.Durch diese Hölle kann Julius das Bild seines Meisters Vollenden.Rensburg ist eine fiktive Stadt, sie ist jedoch mit Münster im 15.Jahrhundert vergleichbar. Die Personen des Romans ähneln den realen Personen. Somit kann man Elias für Jan Matthys, Fierens für Jan van Leiden und den Bürgermeister Konrad für den Bürgermeister Knipperdollinck halten.
Inhaltsangabe des Buches "Die Wiedertäufer" von Friedrich Dürrenmatt Die Geschichte spielt im westfälischen Münster des 15. Jahrhunderts. Die Wiedertäufer , eine religiöse Vereinigung unter der Führung von Jan Matthison ziehen in die Stadt ein. Sie gewinnen mit Redegewandtheit und eingängigen Parolen immer mehr Anhänger. Da die Wiedertäufer auch den Bürgermeister Knipperdolinck "auf ihre Seite ziehen können", erlangen sie auch politische Macht in Münster. Andersgläubige werden hingerichtet oder aus der Stadt vertrieben. Zu diesen gehört auch der Bischof, Franz von Waldeck, welcher bereits 99 Jahre, 9 Monate und 9 Tage alt ist. Von Waldeck flüchtet vor die Tore der Stadt und stellt ein Heer auf, um Münster von den Wiedertäufern zu "befreien". Von nun an belagert er die Stadt mit seinem Heer. Bei einem Angriff auf Münster wird Jan Matthison, der Anführer der Wiedertäufer, getötet. Die Stadt bleibt jedoch in der Hand der Wiedertäufer. Johann Bockelson von Leyden, ein am Hof des Bischofs gescheiterter Schauspieler, übernimmt von nun an die Führung der Wiedertäufer. Er setzt den von Matthison eingeschlagenen Weg unvermindert brutal fort. Bischof von Waldeck bittet Kaiser Karl V., den Kardinal, den Landgraf von Hessen und einen Kurfürsten um Unterstützung. Diese schicken ihm schließlich auch Teile ihrer Truppen. Die vom Belagerungszustand arg geschwächten Wiedertäufer werden bei einem Angriff vernichtend geschlagen. Johann Bockelson von Leyden, der Anführer, wird jedoch verschont, da er den Kardinal mit seiner Schauspiel-und Redekunst überzeugt. Daraufhin nimmt der Kardinal Bockelson in seine Hoftheatergruppe auf. Anstelle von Bockelson wird Knipperdolinck, der Bürgermeister, hingerichtet und in einem Käfig an einer Kirche aufgehangen. In diesem Stück geht es im Wesentlichen nicht um die geschichtlichen Hintergründe zur Zeit der Wiedertäufer in Münster. Einige geschichtliche Fakten sind verfälscht, so wurde z.B. Bockelson in der Realität hingerichtet und im Käfig an der St.Lamberti-Kirche aufgehängt. Das Drama ist eine Parabel über die Leichtgläubigkeit und die Verführbarkeit der Menschen und deren Verführer. Somit ist es ein allgegenwärtiges Drama. |